„Von guten Mächten wunderbar geborgen erwarten wir getrost, was kommen mag. Du bist mit uns am Abend und am Morgen und ganz gewiss an jedem neuen Tag.“
Dietrich Bonhoeffer
Do 09.09. - Sa 11.09.2010:
Sommeruniversität gegen Antisemitismus. Vom religiösen Vorurteil zum säkularen Ressentiment.

Herzlich Willkommen sagt Pax Christi in den Bistümern Osnabrück und Hamburg.
Als internationale katholische Friedensbewegung im Norden der Republik, die ökumenisch und international ausgerichtet ist, stellen wir unsere Arbeit vor: mit aktuellen Nachrichten, Hintergrundinformationen, Stellungnahmen, Hinweisen auf Aktionen und Veranstaltungen, Textvorschlägen für Friedensgebete und Gottesdienste, weiteren Materialien.
Schauen Sie sich gerne hier um. Sie finden immer wieder Neues, Aktuelles.
Letzte Aktualisierung: 1. Sept. 2010 cs

Was er da macht?
Warum er da ist?
Was das für ihn bedeutet?
Pax Christi Osnabrück/Hamburg begleitet Jakob van Kampen - gemeinsam mit einem UnterstützerInnenkreis - in diesem Jahr, in Wort und Bild.


„Das Letzte wird doch die Geborgenheit sein.“ (Elie Wiesel)
Gisela Wiese
29. Mai 1924 – 30. April 2010
Unsere Freundin und Wegbegleiterin ist tot.
Ihr Glaube war nicht der Trost für das Jenseitige, sondern die Kraft für das Diesseitige. Aus diesem Geist heraus setzte sie sich ein für Gerechtigkeit und Frieden. Ihr besonderes Anliegen sah sie in der Verantwortung, die sich aus dem Wachhalten der deutschen Vergangenheit ergab. Sie mischte sich ein, war streitbar und unbequem. In Hamburg begleitete sie Opfer in den KZ- und SS-Prozessen (1967 – 1974). Sie war Mitbegründerin des Auschwitz-Komitees, Beobachterin bei Prozessen gegen RAF-Mitglieder: Sie setzte sich ein, wenn sie die Demokratie bedroht sah. Von 1984 – 2010 war sie Mitglied im Pax Christi Leitungsteam der Regionalstelle in den Bistümern Osnabrück und Hamburg, von 1990 - 2000 war sie Vizepräsidentin der deutschen Sektion von Pax Christi, bis 2007 deren Ehrenpräsidentin.
Sie liebte die Menschen. Sie wird uns fehlen.
Förderverein und Leitungsteam Pax Christi Osnabrück/Hamburg
Unserer Pax Christi Regionalstelle Osnabrück/Hamburg ist im Dezember 09 dem Bündnis "Steuer gegen Armut" beigetreten, rief zur Unterschrift unter eine (Online-)Petition an den Dt. Bundestag auf und bittet jetzt um Weiterverbreitung und Unterzeichnung des Offenen Briefes.



Das Leitungsteam der Pax Christi Regionalstelle Osnabrück/Hamburg hat am 5. Januar 2010 zur Teilnahme an Gedenkveranstaltungen aufgerufen und dazu eine Übersicht über Veranstaltungen in der Region vorgelegt.
Hier finden Sie weitere aktuelle Informationen, auch zur Gedenkstunde des Deutschen Bundestages zum 27. Januar. An dieser haben - im Rahmen des Jugendbegleitprogramms des Bundestages vom 22. - 27. Jan. 10 - auch vier OberstufenschülerInnen des Gymnasium Marianum in Meppen auf Vorschlag unserer Regionalstelle teilgenommen.

Mehr lesen Sie, wenn Sie untenstehendem Link folgen.


„Am 1. Sept. 2009 jährt sich zum 70. Mal der Überfall der deutschen Wehrmacht auf Polen, der den Beginn des 2. Weltkrieges bedeutete. Er stellt den bislang größten und verheerendsten Konflikt in der Menschheitsgeschichte dar, der 55 bis 60 Millionen Menschen das Leben kostete. Untrennbar ist der 2. Weltkrieg mit dem Holocaust verbunden, in dem durch die deutschen Nationalsozialisten allein sechs Millionen Juden und vier Millionen Angehörige anderer ausgegrenzter Gruppen systematisch ermordet wurden. An diese Menschen erinnern wir uns am 1. September 2009“, heißt es in der am Montag in Osnabrück veröffentlichten Stellungnahme.
Das Leitungsteam der Pax Christi Regionalstelle in den Bistümern Osnabrück und Hamburg ruft dazu auf, an den vielfältigen Veranstaltungen, die aus Anlass des 1. September 2009 zum Antikriegstag stattfinden, teilzunehmen.

Frieden geht anders. Pax Christi Osnabrück/Hamburg ruft zu kritischer Begleitung der NATO „von unten“ auf. Stellungnahme des Leitungsteams der Pax Christi Regionalstelle zum 60. Jahrestag der Gründung der NATO vom 29. März 2009.

"Die Menschen aus Osnabrück und 'umzu' - wie wir hier sagen -, aus der Stadt und der Region, gleich welcher Herkunft, welcher Religion, welcher Hautfarbe, haben heute ein gemeinsames, deutliches und friedliches Zeichen gesetzt: Zusammen stehen wir für eine bunte Gesellschaft ein, in der braune Gedanken keinen Platz haben." Dieses Fazit zog Clemens Schrader, Sekretär der Pax Christi Regionalstelle Osnabrück/Hamburg, nach der Demonstration. Pax Christi Osnabrück/Hamburg hatte mit zu der Demonstration aufgerufen. "Es war heute ein guter Tag, nicht nur für Osnabrück, sondern auch für die Demokratie in diesem Land, für eine aktive Mitgestaltung von Kirche und Gesellschaft", so Schrader.

Die Leugnung des Holocaust hat keinen Platz in unserer Kirche. Predigt von Theo Paul, Generalvikar des Bistums Osnabrück, am 08. Feb. 2009 im Dom zu Osnabrück.